02. Thermidor 20B0

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CBD A* – The Most Amazing Dance Channel on the Planet

Gut, Sie kennen Ed Emshwiller noch nicht. Diese Zeit ist jetzt vorbei. CBD A* ist auf den amerikanischen Experimentalfilmer und Illustrator in Claudia Rosinys Standardwerk über den Videotanz aufmerksam geworden. Emshwiller hat sich eine Zeitlang mit Tanz auseinandergesetzt: 1959 entstand „Dance Chromatic“, 1960 „Lifelines“ und im Jahr 1962 „Thanatopsis“, ein Kurzfilm, den wir zu Programmbeginn zeigen. Darin setzt sich der Künstler kritisch mit dem Verhältnis zwischen männlichem Blick und dem Tanz auseinander.



Der Blick, die Entfernung. Das Sehen, das Räumen und eine Art von unordentlichem Kontinuum. Fernsehen war einmal anders als heute. Der Bostoner Sender WGBH-TV beispielsweise experimentierte Ende der 60-er Jahre mit von Künstlern gestalteten Fernsehprogrammen. Hier die halbstündige Sendung „The Medium is the Medium“, in der wiederholt – transmediale – Tanzmotive auftauchen. Eine Begegnung mit Aldo Tambellini, Thomas Tadlock, Allan Kaprow, James Seawright, Otto Piene und Nam June Paik als ein „Museum for Millions“:



Das Fleisch. Der Fisch. Die Freude. Die Tänzerin und bildende Künstlerin Carolee Schneemann zeigte 1964 eine Mischung zwischen Happening und Choreografie: „Meat Joy“. Hier eine kurze Zusammenfassung, die deutlich macht, wie die „Zeitmaschine“ Film-TV-Internet künstlerische Materialien transportiert.



Smoke Joy: Eine Persiflage auf die letzte Zigarette aus Pierre Richards Regiedebut Der Zerstreute von 1970.



Das war: CBD A* – The Most Amazing Dance Channel on the Planet



Zeitfluss: Metaflux oder: das Testbild mit allen Testbildern ergibt ein Textbild.