CD03: Die Vervollkommnung des Menschen Drucken

TOD UND UNSTERBLICHKEIT IM POSTHUMANISMUS UND TRANSHUMANISMUS

Von Oliver Krüger


Der Mensch ist unvollkommen. Neben den vielen kleinen körperlichen und geistigen Grenzen und den krankheitsbedingten Leiden haftet ihm vor allem ein Makel an: der Mensch ist sterblich. Seine Tage sind gezählt – herausragenden Exemplaren der Gattung Mensch gelingt es heutzutage immerhin, bis zu 38.000mal das Werden und Vergehen eines Tages zu erleben, aber dann ist Schluss. Das wusste schon der mythische König Gilgamesh, der sich auf die Suche nach einem zauberhaften Unsterblichkeitskraut machte, und auch aus der Sicht des Soziologen Max Weber offenbarte sich im Faktum des Todes „die Sinnlosigkeit der rein innerweltlichen Selbstvervollkommnung zum Kulturmenschen“.

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CD04: Nietzsche & The Dervishes Drucken

THE SHAPE OF CHAOS ONE MUST HAVE WITHIN ONESELF

By Hakim Bey

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CD05: The Poetics of Politics Drucken
By Staffan Lundgren 
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CD06: Possibility of a Gay Science? Drucken

A CONVERSATION WITH GEORGES DIDI-HUBERMAN

By Pierre Zaoui and Mathieu Potte-Bonneville

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CD07: John Cage Interview, 1990 Drucken

A NEW VERBATIM TRANSCRIPT FOR DOCUMENTA 12 MAGAZINES

By INTO-GAL

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CD08: Die Performanz des Raums Drucken

Von Christopher Dell

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Thema #7: Bibliothek für Tänzer Drucken

Gelesen, gelistet, diskutiert, besprochen, aufgefaltet und neu entdeckt: corpus schlägt Lektüren vor, in denen die Gegenwart getanzt und die Zukunft gedacht wird.

 
Bibliothek für Tänzer: Einleitung Drucken

Die Mitglieder des corpus-Redaktionskollektivs sind Schreibende und Kunstschaffende, Forschende, Theorieproduzenten, Pädagogen und Kuratierende im Feld Tanz und Performance. Eine Gruppe, die auch eine Leidenschaft für die Lektüre verbindet. Wir fragten uns: „Wenn wir an zeitgenössischen Tanz denken - was ist heute gut zu lesen?“ Eine schöne, lange Literaturliste entstand. Es hieß: „Wir wollen einen Beitrag von außen!“ Also luden wir Peter Stamer ein, mit beizutragen. Er sagte zu. Die Liste wurde noch gehaltvoller. Auf die Frage, wie das alles zu strukturieren sei, antworteten wir mit Schlüsselbegriffen, die uns wichtig waren: Wissen, Fiktionen, Anatomie, Romantik, Spiel, Absenz, Schwärme und Kybernetik.

Das Ergebnis ist, daß corpus nun eine mehrfach subjektive „Bibliothek für Tänzer“ vorschlägt: 21 Bücher werden besprochen, ein Textprojekt beschäftigt sich mit Druckwerken und Manuskripten, es wird über zwei CD-ROMs und eine Ausstellung reflektiert, weiters gibt es einen Dialog zum Wissensbegriff im Tanz. Das ist Lektüre im erweiterten Sinn. Außerdem findet sich in jedem der acht nach den Keywords gegliederten Textgruppen eine Liste mit weiterer Literatur, insgesamt rund 150 Titeln und Weblinks. Der Publikationszeitraum dieses Schwerpunkts umfaßt 87 Jahre (1920 bis 2007), und die Bandbreite reicht von Brian Massumi über Perry Rhodan und Rudolf von Laban bis zum Pixi-Buch. Wir wünschen eine abenteuerliche Zeit beim - Lesen über Lektüren!

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Schwärme, Massen, Multituden Drucken
Schwärme allenthalben. Auf den Straßen und im Auditorium. Im Meer und im Internet. In der Luft und im Körper. Der Schwarm ist eine tanzende Struktur, die bestimmten choreografischen Regeln folgt. Jede Gruppe, schon gar eine, die sich auf der Bühne bewegt, trägt Merkmale einer schwärmischen Ordnung in sich. Mit dem Denkmodell des Schwarms lassen sich Formationen diskutieren, die früher gern als „Massen“ bezeichnet wurden. Im folgenden werden in drei Texten Literaturen untersucht, die sich mit verschiedenen Zugängen zu diesem Denkmodell befassen: Giorgio Agambens „Die Beamten des Himmels. Über Engel“, Rudolf von Labans „Die Welt des Tänzers“ und Bücher aus der Science Fiction-Literatur, Frank Schätzings „Der Schwarm“, Stanislaw Lems „Der Unbesiegbare“ und der vor zwei Jahren neu aufgelegte Perry Rhodan-Zyklus „Der Schwarm“. Eine Liste mit weiterführender Literatur ergänzt den darin angerissenen Diskurs. (ploe)
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Wissen schaffen ĂĽber Tanz Drucken
Die Frage der Wissensproduktion hat derzeit Konjunktur im Diskurs des zeitgenössischen Tanzes. Das hängt zusammen mit einer Erblast, die „Tanz“ seit Jahrhunderten wie ein dunkles Mal eingeprägt ist. Die Privilegierung des Körpers und seiner Bewegung hat „Tanz“ immer unter den Verdacht gestellt, den Körper in unterschiedlichsten Vorzeichen dem Logos entgegenzustellen. Ob in dessen produktivem Potenzial einer Widerständigkeit gegenüber Sprache, ob als Emanation des ganzen, authentischen Körpers, durch „seine Sprachlosigkeit“ stünde „Tanz“ in einer grundsätzlichen Differenz zum Sprachsinn. Egal also, ob „Tanz“ Sprache prä-expressiv unterbietet (im Sinne einer nicht minder ausdrucksstarken Vor-Sprache) oder hyper-expressiv überbietet (hinsichtlich einer angenommenen emergenten Kommunikationsstrukur), Tanz wird in diesem tradierten Verständnis zum Anderen der Sprache konstruiert.
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Spiel, Satz & Improvisation Drucken
Schau-Spiel, Rollen-Spiel - die Welt der Bühne ist Spiel. Das Spiel kann die Herstellung einer Fiktion sein oder/und es wird mit dem Konzept der Fiktionalität im Gegensatz zur Realität gespielt. Kontexte von Medialität, Fake und Authentizität tun sich auf. Im Englischen gibt es drei Vokabeln für Spiel: Act, Play und Game. Alle drei haben noch weitere Bedeutungen. Act heißt Tat, Vorgang, Werk; Play ist das Theaterstück und das Verb, zu dem Game das Objekt ist. Echte Gaming-Situationen auf der Bühne sind schillernde Narrenkappen, die Bühnenzeit und Echtzeit verwirren, Fiktion in Frage stellen und eine Liveness zugleich produzieren und aushebeln. Meister dieser Spiele sind Forced Entertainment, daher deren hohe Präsenz in der „Spiel“-Literatur-Liste. Spiele haben Regeln und erfordern Entscheidungen. Geht es um performative Spiele, können die Regeln sichtbar gemacht werden, oder sie sind verborgen, und nur die sich für das Handeln auf der Bühne ergebenden Konsequenzen offenbaren sich dem Auge des Betrachters. Einer hat sie in einem speziellen Medium erklärt: William Forsythe. Er hat die Spielregeln seiner Improvisationen auf einer CD-ROM veranschaulicht, deren Rezeptionsgeschichte hier von Wibke Hartewig beschrieben wird. Zudem bieten GVRbabaLAN und Martina Ruhsam ein Zitatenspiel mit Giorgio Agambens Buch „Die kommende Gemeinschaft“, Bojana Cvejic schreibt über Brian Massumi, und Norma Jean Sedlmayr stellt das Pixi-Buch „Wanda tanzt am Nil“ vor. (juhe/ploe)
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Anatomie als Baustelle Drucken
Der Aufbau des Organismus wird als Anatomie bezeichnet. Es geht um Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen. Zu unterscheiden ist zwischen der makroskopischen und der mikroskopischen Anatomie. Was der Mensch mit freiem Auge sehen kann, kann er bewusst beeinflussen: Er kann Sport treiben, um Muskeln aufzubauen, sich die Haut tätowieren oder piercen lassen, seine Figur oder sein Gesicht durch Schönheitschirurgie verändern. Dinge hingegen, die man nicht sehen kann, sind viel schwerer lenkbar... (kr)
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Romantische Links Drucken

„Sentimental, zivilisationsfern, stimmungsvoll, schwärmerisch und pittoresk“ [1] sind Zuschreibungen, die unsere Denk/Figuren über Romantik (mit-)modellieren. In Ausstellungen wie Romantischer Konzeptualismus (2007), Zwischen zwei Toden (2007) oder Wunschwelten (2005) werden Motive (wie Sehnsucht, Melancholie, Gefühl) und Methoden der Romantik (wie Fragmentierung, Betonung des Prozesses) mit denen der Konzeptkunst (vor allem der 1960er Jahre) und den zeitgenössischen Künsten parallelisiert.

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Eros der Absenz Drucken
Den Parolen einer positivistischen Auffassung, die die Evidenz des Sichtbaren postuliert, wird im zeitgenössischen Tanz und in Performance die Singularität, die Irreduzibilität des Nichtdargestellten, des Nichtdarstellbaren entgegengesetzt. Die Metaphysik der Präsenz, des Allzu-Sichtbaren wird mit der Herausforderung einer präsenten Absenz, eines sichtbar Unsichtbaren konfrontiert.

Befragt werden die restmetaphysischen Bestände einer Ästhetik der Gegenwärtigkeit, das Schweben zwischen zuviel und zuwenig Sichtbarkeit in der Darstellung, der destabilisierte, destabilisierende Status szenischer Präsenz und die performativen Markierungen der Abwesenheit, die de/figurierenden Zäsuren, die Leerstellen des Performativen. 

Das kritische Potenzial einer Auseinandersetzung mit dem Topos „Absenz/Präsenz“ stellt nicht nur die Voraus- und Aussetzungen des Szenischen in Frage, sondern auch jene Politik des Spektakulären, die unsere Zeit entscheidend prägt. Das Allzu-Sichtbare einer, so Guy Debord, Societé du spectacle, die von der Sensation der Bilder besessen und besetzt ist, wird in der zeitgenössischen ästhetischen Praxis über das ChoreoGraphieren einer immer wieder verunsicherten Präsenz dekonstruiert: Eros der Absenz statt Metaphysik der Präsenz – diese Gegensätzlichkeit ist ästhetisch wie auch politisch zu denken.  (kk)

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Fiktionen mit FantĂ´mas Drucken
Warum sollte man eine Geschichte des politischen Geheimnisses in der Moderne ausgerechnet anhand von Literatur und Film schreiben? (...)
Nur der Modus des Fiktiven, nur die Literatur kann etwas erzählen und zugleich etwas anderes zu lesen geben, mehr noch: den instabilen Grund der Erzählung selbst darstellen. Bei einem Gegenstand, der per definitionem vom Entzug der Wahrheit und der Undurchsichtigkeit der Positionen und Zugehörigkeiten lebt, ermöglichen Fiktionen einen Blick durch das Dickicht einer unsichern Faktenlage auf die unterliegenden Regeln der Sichtbarkeit oder Unsichtbarkeit, der Wissbarkeit oder Unwissbarkeit. Genau dies ist die epistemologische Luzidität von Literatur gegenüber allen Text oder Erzählgenres, die den Anspruch erheben, einfach die "Wahrheit" offenzulegen. (...)
Literatur, wenn sie fiktional von Dingen spricht ist immer schon involviert in jene Struktur des politischen, die bestimmt, was öffentlich werden und was geheim bleiben muss.
(Eva Horn: Der geheime Krieg, Frankfurt a.M.: Fischer 2007.)
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Kilgore Trout on Cybernetics Drucken

Verschaltet von Jack Hauser mit sieben Fotos von David Bergé

Liebe Leserin.
Das Thema ist Literatur zur Kybernetik.
Arbeitsmethode und Aufmerksamkeit sind die eines Filmemachers. Die Kamera ist ein Schreibwerkzeug und ein Vehikel zur Reise. Durchdringung. Arbeiten und denken als Fiktionaut. Schneiden und montieren um Geschichten zu besuchen. Schichten. Aktiv. Unzählig. Vielfältig. Mehrstimmig.

Sie sind eingeladen, sich mit diesem Wörterfilm zu bewegen.

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Thema #8: Was ist Choreografie? Drucken

Eine corpus-Umfrage zu einem Begriff im ProzeĂź. 52 KĂĽnstler, Theoretiker, Kuratoren und Kritiker nehmen Stellung. / A corpus survey on a term in process. 52 artists, theoreticians, curators and critics declare themselves. [English version see English Edition. corpus wishes to thank Tanzplan Deutschland for the financial support of the translating.]

 
Thema "1 Schritt 1 Schnitt" Drucken
CHOREOGRAPHIE, ARCHIV UND MEDIEN

Eine Carte blanche für das Filmarchiv Austria, herausgegeben von Thomas Ballhausen. Zusammen mit Günter Krenn, Margit Mössmer, Jörg Vogeltanz, Katharina Racek, Ines Freitag und Janina Jonas untersucht er den Begriff der Choreographie unter dem Aspekt des „Archivs“: dessen vielschichtigen Denkhaltungen sowie medialen Qualitäten und Wirkungsweisen. Dem entsprechend ist die Mischung der Beiträge von 1 SCHRITT 1 SCHNITT Ausdruck eines vorsätzlichen Akts des Risikos und der poetischen Verstörung. Lassen Sie sich überraschen!
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Choreographie als Denkfigur: 2007, 1847, 1769 Drucken

EIN VERSUCH ZUR KOMPLEXEREN ABKLÄRUNG DES BEGRIFFS

Von Nicole Haitzinger


Das folgende Essay stellt eine experimentelle Anordnung von drei Texten [1] dar, die über folgende Frage verknüpft werden können: Welche Auslassungszeichen, Lücken und Leerstellen werden in verschiedenen Kartographien des Wissens –  datiert mit 2007, 1847, und 1769 – durch einen fixierenden Zugriff auf Choreographie sichtbar? Und welche Konzepte des Erfindens und Entwerfens treten beim Nachdenken über Choreographie als Signaturen auf Papier oder als Texte im virtuellen Medium in Erscheinung? Jede dieser Kartographien ist der Versuch einer Sichtbarmachung von (Körper-)Aktionen in Schrift, die ihre „eigene" und im Diskurs der Zeit stehende Ordnung gestaltet.
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EINLEITUNG – “1 SCHRITT 1 SCHNITT" Drucken

CHOREOGRAPHIE, ARCHIV UND MEDIEN. EINE ENTFĂśHRUNG

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Einleitung zur Umfrage Drucken


Begriffe sind Erzeugnisse ihres Gebrauchs. Da sich das, was sie bezeichnen, unweigerlich verändert, bemerkt ein Teil jener, die mit bestimmten Begriffen operieren, mit der Zeit, daß etwas nicht mehr stimmt. Verunsicherung macht sich breit. Während der vergangenen zehn oder fünfzehn Jahre ereignete sich im Tanz ein tiefgreifender Wandel. Während es an der Oberfläche so schien, als geriete das Tanzen im Tanz ins Abseits, expandierte das Feld in seinen Potentialen, geriet in Fluß und begann sich neue Terrains zu erschließen. Die daraus resultierende Irritation in der Identifizierung von Tanz stellte zwar nicht die Produktion von Kunstwerken, aber doch einige tradierte Denkmodelle in der Sparte in Frage.

Die Aufarbeitung und diskursive Ausleuchtung von Tanz als Gegenwartsdynamik bereitet corpus großes Vergnügen. Die Lust an der Entdeckung, am Freilegen von Kommunikationsstrukturen im und über den Tanz führte die Redaktion dazu, den aktuellen Status eines Begriffs näher zu betrachten, der (un)trennbar mit dem Tanz verbunden ist: Choreografie. corpus wollte wissen, wie und wo Künstler, Theoretiker, Kuratoren und Kritiker heute diesen Terminus orten. Also wurden mehr als 100 Personen aus dem Kommunikationsfeld darstellende Kunst angeschrieben mit der Bitte, diese Frage so konzise wie möglich zu beantworten: „Was ist heute unter ,Choreografie‘ zu verstehen?"

Und 52 der so Adressierten haben uns insgesamt 49 Texte geschickt, die wir nun auf Deutsch und Englisch veröffentlichen. Es ist ein, wie wir glauben, wunderbarer Polylog entstanden, ein vielstimmiges Abwägen, Be- und Umschreiben, der in der Lektüre genau das darbietet, was Tanz und Choreografie heute sind: ein geradezu ekstatisches Volumen an Möglichkeiten, in dem sich der Tanz heute zeigt. Die Texte wurden in einem assoziativen Verfahren von einer Gruppe der corpusRedaktion nach inneren Zusammenhängen geordnet und in sieben Gruppen aufgeteilt.

Jeder Wechsel von einer in die andere Gruppe ist – bei chronologischer Lektüre – als Pause gedacht, als Möglichkeit innezuhalten und zu reflektieren. Wenn wir nun im Folgenden die Namen der Autorinnen  und Autoren alphabetisch auflisten, aber nicht verraten, in welcher Gruppe sich ihre Statements befinden, dann – leicht zu erraten – geschieht dies, um den Lesenden den Spaß an der Spurensuche nicht zu verderben. corpus möchte allen Beitragenden für ihre Großzügigkeit aus vollem Herzen danken, denn sie haben ihre Überlegungen uns allen zum Geschenk gemacht:

Ric Allsopp
Andrea Amort
Simone Aughterlony
Milli Bitterli
Peter M Boenisch
Claudia Bosse
Jonathan Burrows
Franz Anton Cramer
Scott deLahunta
deufert+plischke

David Ender
Tim Etchells
João Fiadeiro
Christine Gaigg
Sigrid Gareis
Chris Haring
Jack Hauser
Adrian Heathfield
Raimund Hoghe
Sabina Holzer

 
Yasmine Hugonnet Pirkko Husemann
Claudia Jeschke
Krõõt Juurak
Stefan Kaegi
Irmela Kästner
Barbara Kraus
Jennifer Lacey
Rudi Laermans
Jan Lauwers

Xavier Le Roy
Thomas Lehmen
Boyan Manchev
Michikazu Matsune & David Subal
Eva Meyer-Keller
Nikolaus Müller-Schöll
Peter Panayi
Jeroen Peeters
Alain Platel
Frans Poelstra &
Robert Steijn
 
Patricia Portela
Jan Ritsema
Gerald Siegmund
Peter Stamer
Chris Standfest
Michael Stolhofer
Superamas
Wim Vandekeybus
Julia Wehren

 
Ein Prozess der Entkleidung Drucken

CHOREOGRAPHIE UND ARCHIV. ERSTE SCHRITTE.

Von Thomas Ballhausen


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Antworten 01–07 Drucken
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Poesie des Scheiterns Drucken

ZUR KĂ–RPERLICHKEIT DER Ă–STERREICHISCHEN STUMMFILMKOMIKER COCL UND SEFF

Von GĂĽnter Krenn


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Antworten 08–14 Drucken
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Choreography of a life Drucken

UNFASSBARE KATHY ACKER. VERSUCH EINER WERKĂśBERSICHT

Von Janina Jonas und Ines Freitag


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Antworten 15–21 Drucken
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Gerda in Corpore Drucken

Von Margit Mössmer

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Antworten 22–28 Drucken
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The Secret Drucken

Von Jörg Vogeltanz

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Antworten 29–35 Drucken
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Wir bauen eine Laterne II Drucken
initiiert und installiert von Thomas Ballhausen & Jack Hauser
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Antworten 36–42 Drucken
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Where else to go Drucken

BILDER, TÖNE UND TEXTE ZU "1 SCHRITT 1 SCHNITT". AUSGEWÄHLTE LINKS

Von Thomas Ballhausen


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Antworten 43–49 Drucken
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Answer 50 Drucken
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THEMA #9: RE[A]DANCE! Drucken
Eine corpus-Feldforschung zur kritischen Neu-Lektüre des zeitgenössischen Tanzes. In Zusammenarbeit mit der Salzburger sommerszene08 auf dem Untersuchungsfeld dieses Festivals, das sich vom 3. bis 19. Juli 2008 mit aktuellen Konzepten der Bewegung auseinandersetzte.
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RE[A]DANCE - EINLEITUNG Drucken

Von Helmut Ploebst

TEIL 1: Gäbe es ein 4D-Modell, in dem alle wichtigen Erscheinungen der zeitgenössischen Choreografie in eine prozessuale Holografie projiziert und damit sichtbar würden, dann könnte man wahrscheinlich ein phantastische, sich permanent verändernde Wolke beobachten. Es wäre ein schönes komplexes Modell, ähnlich einer meteorologischen Berechnung, und irgendjemand würde wahrscheinlich mit dem Satz herausplatzen: „Diese Wolke tanzt!“

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Dayagent: July 3 Drucken
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The Dance Song Show Vol.01 Drucken

LOU REED, MADRUGADA, NEIL YOUNG, PJ HARVEY, WILSON PICKETT, PATTI SMITH, DAVID BOWIE

Compiled by Michael Stolhofer


Die sommerszene 08 in Salzburg steht vom 3. bis zum 19. Juli ganz unter dem Zeichen des Tanzens. corpus hat den Intendanten des Festivals gebeten, seinen Plattenschrank zu öffnen und so oft es geht sieben Song-Lyrics, die vom Tanzen handeln, an uns zu schicken. Und corpus baut Links. Das Ergebnis: die größte DANCE SONG SHOW ever. Have fun!

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Politik der Bewegung Drucken

TANZ ZWISCHEN KARAJAN, MIGRATION UND PARKOUR

Bewegung ist das Thema der sommerszene 08. Deren Intendant Michael Stolhofer und die Kuratorin Bettina Kogler haben gemeinsam mit der Dramaturgin Kate Mattingly einer neuen Politik der Bewegung im Tanz nachgespürt. Ihre Faszination für das Phänomen drückt sich auch auf dem Cover des Programmbuches aus: das Kraftfahrzeug als Synonym für Bewegung. Ernst Vogel steuert hier einen Porsche 718 RSK in angespannt gebückter Haltung windschnittig über die regennasse Bergstraße zum Sieg beim Gaisbergrennen 1959. Mit Stolhofer und Kogler sprachen Judith Helmer und Helmut Ploebst für corpus über Konzept und Programm der sommerszene mit dem Titel „Tanz“.

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Dayagent: July 4 Drucken
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It's furious, strangely beautiful Drucken

TEXTJOCKEY F_A(R)CTOR WORKING ON (P)REVIEWS OF WILLIAM FORSYTHE’S "THREE ATMOSPHERIC STUDIES"

Released by ©orpus®ecords

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The Dance Song Show Vol.02 Drucken

JIM CARROLL, KAISER CHIEFS, MELLENCAMP JOHN SUGAR, ADAM GREEN, DAVID BYRNE, LEONARD COHEN, ROLLING STONES

United by Michael Stolhofer


Die Lyrics-Investigation geht weiter. Hier ist Volume 2 der Tanzliedsammlung, die corpus gemeinsam mit der sommerszene08 anlegt und damit eine virtuelle Party der Diskurse über Tanz aus der Popmusik startet. Bonus: click the links and watch corpus-tv...

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Dayagent: July 5 Drucken
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Verspiegelt oder verflĂĽssigt Drucken

BRICE LEROUX, WILLIAM FORSYTHE UND DIE BEWEGUNG AUF T-SHIRTS

Von Irmela Kästner

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Dayagent: July 6 Drucken
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The Dance Song Show Vol.03 Drucken

ARCTIC MONKEYS, CURE, ROLLING STONES, VIOLENT FEMMES, BRUCE SPRINGSTEEN, PATTI SMITH / MARIANNE FAITHFULL, BUFFY SAINTE MARIE

Revisited by Michael Stolhofer

I'm so glad you came I'm so glad! Get on your dancing shoes, and then: dance, motherfucker, dance! Eine Woche vergeht schnell, und hier ist sie wieder, die bei Alt und Jung beliebte DANCE SONG SHOW, youtubed auf corpus-tv [Applaus], für dich und dich und dich - und natürlich ganz besonders [Voice maximum] DICH! Today’s program is...

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Tanz zum Krieg Drucken

KURZE ANMERKUNG ÜBER DAS SPRACHSPIEL ALS MONSTER

Von Helmut Ploebst

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Parkour: Wenn das Haus brennt Drucken

EIN INTERVIEW MIT DEN TRACEURS MOSES UND BLAKE

Von Irmela Kästner

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