Chindian Trajectory

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ZWEI PARALLAKTISCHE FAHNENSPRÜCHE

Von Helmut Ploebst 

  

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”Of all those persons who have proposed the idea of rocketing themselves into space, the first man who seriously tried to do something about it was perhaps the bravest. The first, according to Chinese history, was a (fourteenth century) scholar and scientist named Wan Hu. He hit upon the idea of propelling himself with the crude rockets known to the Chinese at that time. So, after lashing several dozen of these ’Jato‘ units to his sedan chair, he proceeded to have all the rockets fired simultaneously. We do not just know how successful Wan Hu was, for in the blast that followed he disappeared, and nothing has been heard from him since.“ (Major Nels A. Parson, Jr., 1956, cit. in: Jon McKenzie, Perform or else. From Discipline to Performance, London/New York 2001)

 

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 „Während Gibril, der unmusikalische Solist, sein improvisiertes Ghasel sang, schlug er im Mondschein Kapriolen, schwamm in der Luft, Bruststil, Schmetterlingsstil, rollte sich zu einer Kugel zusammen, spreizte wie ein Adler Arme und Beine vor der Beinahe-Unendlichkeit der Beinahe-Dämmerung, nahm heraldische Posen ein, drohend aufgerichtet, wie ein Löwe mit erhobenem Kopf liegend, spielte seine Leichtfertigkeit gegen die Schwerkraft aus. Nun kullerte er beglückt auf die höhnische Stimme zu. ,Ohé, Salad Baba, du bist es, nicht möglich. Holla, alter Cham.’ Worauf der andere, ein pedantischer, kopfüber fallender Schatten in einem grauen Anzug, alle Jackettknöpfe zugeknöpft, Arme an die Seiten gepreßt, der die Unwahrscheinlichkeit der Melone auf seinem Kopf als selbstverständlich hinnahm, ein spitznamenfeindliches Gesicht zog. ,He, Soono’, schrie Gibril und löste damit ein zweites auf den Kopf gestelltes Zusammenzucken aus, ,London, Bhai! Wir kommen! Diese Ärsche da unten werden keine Ahnung haben, was sie getroffen hat. Ein Meteor, ein Blitz oder die Strafe Gottes. Aus dem Nichts, Herzchen. Dharrraammm! Wumm, na? Was für ein Auftritt, yaaar. Ich schwör’s dir - platsch.‘“ (Salman Rushdie, Die satanischen Verse, o.O., 1989)