Einleitung zur corpusGenderology

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Wie in den beiden vergangenen Jahren auch, hat corpus auch in diesem Jahr das Wiener Impulstanz-Festival als Untersuchungsfeld genutzt, diesmal aber nicht - wie 2008 bei dem großen Thema „Minds in Motion“ - in Form einer Kooperation. Erst hatte die Redaktion den Begriff Forensik vor Augen und überlegte, wie dieser in vivo am „Körper“ eines Festivals angewendet werden kann.

Der Ansatz für eine Untersuchung des von dem Festival angebotenen künstlerischen Organsystems war schnell gefunden. Da die österreichische Company liquid loft zusammen mit der chinesischen Jin Xing Dance Company eine queere „Lovely Liquid Lounge“ zeigt, die zuvor bereits in dem Salzburger sommerszene-Festival zu sehen war, fragte corpus nun nach den Implikationen von Gender und Queerness in den anderen Arbeiten, die bei ImPulsTanz zu sehen waren.

Sabina Holzer machte sich gemeinsam mit Helmut Ploebst an die Arbeit. Die Ergebnisse wurden regelmäßig hier im Rahmen einer corpusGenderology publiziert. Nun ist das Festival über die Bühne gegangen, es naht der Herbst - und ein Beitrag zu diesem Thema steht noch aus... Demnächst wird er kommen! (red)