Einleitung: Specters°.°Gespenster

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Es ist sicherlich kein Zufall, daß der erste Satz aus dem Kommunistischen Manifest von Marx und Engels in drei Texten dieses Themenschwerpunkts zitiert wird: „Ein Gespenst geht um in Europa...". Auf der Bühne der Weltwirtschaft flackern die Lichter, die globale Politik hantiert derzeit - sichtlich schaudernd - an den Sicherungskästen.

Aus der miserablen Performance einer arroganten und dekadenten Managerkaste führt corpus die Geister seiner LeserInnen auf die Felder der performativen Künste. Beiträge von Künstlern und Theoretikern führen in einen weiten Diskursraum, der von Literatur, Theater, Tanz, Bild, Kino und Philosophie eingefaßt ist. Ein asymmetrischer und erratischer Raum, durch den die Lust am Auffinden der verschiedensten Erscheinungen des Spukhaften weht.

Hier bewegt sich corpus als Teil des World Wide Web auf vertrautem und doch unheimlichem Terrain. Die Struktur dieses Themas folgt einer assoziativen Dramaturgie. Das Redaktionskollektiv wünscht seinen LeserInnen ein unheimliches Vergnügen bei der Lektüre von insgesamt 18 Texten und beim Besuch einer luziden Bilder-Galerie in: Specters°.°Gespenster...