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Ein assoziativer „Bilderbogen“ und eine abgründig exotische Animation als Work-in-Process aus der ikonographischen Sammlung der Salzburger Derra de Moroda Dance Archives. Zur gefälligen Nachstellung empfohlen von Nicole Haitzinger und Helmut Ploebst.
1. Hinweis: Lassen Sie sich von den folgenden Bildern verführen und inspirieren.
2. Hinweis: Stellen Sie sich Ihr Indien vor, tauchen Sie ab in die Welt der Fiktionen, hier ist wirklich alles erlaubt.
3. Hinweis: Konzentrieren Sie sich auf die Posen, die Körperlichkeit und angedeuteten Bewegungen. Imitieren Sie sie, tanzen Sie indisch.
4. Hinweis: Lassen Sie sich von den „historischen“ Atmosphären, Chimären, Träumen und Utopien verzaubern. Staunen Sie.
5. Hinweis: Bewahren Sie Haltung oder nehmen Sie eine andere Position ein, verstellen Sie sich, versinken Sie, kontemplieren oder meditieren Sie, schreiben Sie eine Geschichte wie aus tausendundeiner Nacht...!
BILDUNG: „Die Bajaderen aus Indien“. So lautet die erste Bildunterschrift zur Ikonographie in Bäuerles Theaterzeitung aus dem Jahr 1839. Warum dieser Hinweis auf die Bajaderen aus Indien, warum diese Tautologie…? Die spektakulären Inszenierungen des atmosphärischen Indischen, also den europäischen Imagines des Orients, auf den Tanztheaterbühnen sind in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts so populär und so en vogue, dass es hier einer Spezifierung bedarf. Im 19. Jahrhundert ist Bayadère die unspezifische Bezeichnung für eine indische Tempeltänzerin, der idealisierte Schönheit und laszive Erotik zugeschrieben werden. Um 1838 tanzen also „echte“ Inderinnen in Europa. Das sorgt für Aufregung … (Fortsetzung folgt / NH)
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| Die Bayaderen aus Indien. |
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| The Dancing Girl exhibiting before Don Juan and Zaide in the Harem of Sidi Bey. |
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| Ohne Titel |
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| L’Allegra. |
Ohne Titel. |
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An Omrah of State; a Dancing Girl; and a Lady of Harem;
all belonging to the Palace of Delhi.
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Das Copyright der Bilder liegt bei den Derra de Moroda Dance Archives, Salzburg
Mit besonderem Dank an Gunhild Oberzaucher-Schüller
(12.7.2007)
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