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Im Rahmen eines „kleinen Schwerpunkts" setzt sich corpus mit der Diskussion um den Status quo und die Zukunftsperspektiven der Künstlerresidenz im Bereich Tanz, Choreografie und Performance auseinander. Aktueller Anlaß ist die Veranstaltung „correspondances" im Tanzquartier Wien (31. Mai bis 2. Juni 2007), einer Kooperation des Hauses mit KulturKontakt Austria und dem Performancemagazin „Maska", Ljubljana.
Silke Bake hat eine Tagung zum Thema auf Schloß Solitude in Stuttgart besucht und zieht für corpus ihre Schlüsse aus den dort geführten Debatten. Weiters hat sie einen Info-Pool mit Links zu weiterführenden Texten der Zeitschrift „ectetera“ und der Website „Sarma“ und zu maßgeblich in Residencyprogrammen aktiven Institutionen zusammengestellt. Helmut Ploebst publiziert hier eine „etymoplastische Choreografie" zum Thema auf Deutsch, die im „Maska"-Supplement „correspondances" in englischer Sprache erstveröffentlicht wurde.
Außerdem gibt es noch einen Text zu den medialen Residencies, die von corpus entwickelt wurden, und eine „triangular conversation“ zwischen dem russischen Performer Andrei Andrianov, dem russisch-österreichischen Choreografen Oleg Soulimenko und dem österreichischen Künstler Jack Hauser, die im Rahmen des Projekts „I can't find“ der slowenischen Choreografin Nina Mesko bei „correspondances“ stattfand.
Dieser Schwerpunkt wird noch durch einen Bericht über das „correspondances"-Projekt des TQW und einen Text von dem belgischen Residency-Experten Koen Kwanten über seinen spezifischen Zugang zu diesem künstlerischen Format ergänzt werden.
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